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Nachrichten & Presseschau

Deutschland - Heimat - Fremdes Land

Die "Story im Ersten" begleitet Spätaussiedler aus der Ex-Sowjetunion: Viele wandten sich nach der Flüchtlingskrise deutschnationalen Parteien zu, Jüngere bekennen sich stolz zur russischen Herkunft.

ARD Mediathek 26.02.2018

"Wir sind deutsch, aber wir sind anders deutsch"

Eigentlich ist die Einwanderung der 2,5 Millionen Spätaussiedler aus der früheren Sowjetunion eine Erfolgsgeschichte der Integration. Doch Russlanddeutsche treffen in Deutschland bis heute auf viele Vorurteile.

WDR5 Online 8.9.2017

Wettbewerb um Russlanddeutsche

Die Heimat ist für Russlanddeutsche essenziell. Bislang verband sie das mit der CSU. Jetzt versucht die AfD, der Union die konservativen Spätaussiedler abspenstig zu machen.

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OVB Online vom 26.8.2017

Umfrage zur Bundestagswahl: Union wieder bei 39 Prozent – AfD verliert an Zustimmung

Zuwanderung ist für die meisten Deutschen kein wahlentscheidendes Thema mehr. Prompt verliert die AfD weiter an Zustimmung. Die Union dagegen gewinnt weiter gegenüber der SPD.

Die Welt vom 20.8.2017

Parteien vor der Bundestagswahl: Russlanddeutsche: die unsichtbaren Migranten

Erst der Ukraine-Konflikt, dann der "Fall Lisa": Deutsche Parteien fürchten, die Russlanddeutschen an die AfD zu verlieren. Zu Recht?

Süddeutsche Zeitung vom 15.8.2017

Heinrich Zertik ist der Trumpf der CDU

Junge Leute müssen eine gute Ausbildung bekommen, fordert Maria aus Mainz von der Politik. In der Gesellschaft wünscht die 80-Jährige sich mehr Interesse am Allgemeinwohl. Persönlich ist sie mit ihrem Leben als Rentnerin zufrieden.

Deutschlandfunk vom 03.08.2017

Neue Studie zeigt, warum die AfD bei jungen Russlanddeutschen ...

Über Jahrzehnte gehörten Russlanddeutsche und die CDU/CSU untrennbar zusammen. Doch jetzt verliert die Partei an Zustimmung unter den Aussiedlern und die AfD legt zu. Kurz vor der Bundestagswahl bietet eine Studie nun erste Erklärungen.

Handelsblatt vom 01.08.2017

Plakat

Berlin, 16. September 2017 – Unter dem Motto „Mitmachen und mitgestalten – wir wählen!“ setzt der „Tag der Aussiedler und Vertriebenen“ ein klares Zeichen für demokratische Werte und gegen Populismus. Die Veranstaltung am heutigen Samstag, 16. September (11 bis 21 Uhr) bietet ein umfangreiches Programm mit Fachforen, Podiumsdiskussionen, Reden, Infoständen und musikalischen Beiträgen. Der inhaltliche Fokus liegt auf der Bundestagswahl am 24. September.
Zum „Tag der Aussiedler und Vertriebenen“ unter der Schirmherrschaft des Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik werden in der Alten Börse Berlin-Marzahn rund 1000 geladene Gäste und Besucher erwartet, die zum Teil aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen.

„Aussiedler und Vertriebene kehren in das Land ihrer Vorfahren heim, sie bewahren die schmerzhaften Erfahrungen von Leid und Unrecht der Weltkriege über Generationen hinweg. Die Geschichte ihrer Integration in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte. Sie bereichern unsere Gesellschaft, ihre kollektiven Erinnerungen sind inzwischen integraler Bestandteil unserer gemeinsamen Geschichte. Mit ihren Traditionen tragen sie zur kulturellen Vielfalt unseres Landes bei und wirken als Brückenbauer, die uns unsere Nachbarn in Ost- und Mitteleuropa besser verstehen lassen“, so Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters.

„Wir Deutsche aus Russland waren 250 Jahre unterwegs und sind in Deutschland, unserer Heimat, angekommen. Wir bringen einen Schatz an kulturellen Erfahrungen und interkultureller Kompetenz in die deutsche Gesellschaft. Es gibt keine einfachen Antworten auf schwierige Sachverhalte und genau deswegen müssen wir Populismus eine klare Absage erteilen. Wir müssen für unsere Ideen und Vorstellungen streiten und kämpfen, aber wir dürfen dabei nie den Weg von Demokratie, Toleranz und Freiheit verlassen“, so Schirmherr Heinrich Zertik. Er ist der erste – und bislang einzige - Bundestagsabgeordnete aus den Reihen der Deutschen aus Russland, zu denen mehr als 2 Millionen Bundesbürger gezählt werden.

„In Berlin stellen die Deutschen aus Russland eine große Gruppe da: Ihre Vereine bereichern das Miteinander und das Kulturleben - bestes Beispiel ist das Integrationshaus LYRA in der Lichtenberger KULTschule. Ich finde es wichtig, dass russlanddeutsche Persönlichkeiten, Institutionen und Verbände nun vor der Bundestagswahl klar Gesicht zeigen – und sich dagegen verwehren, dass ihre Bevölkerungsgruppe populistisch vereinnahmt oder medial stigmatisiert wird“, so Dr. Gesine Lötzsch, Bundestagsabgeordnete aus Berlin-Lichtenberg.

„Persönlich miteinander das Gespräch zu suchen ist immer besser, als übereinander zu reden. Das gegenseitige Kennenlernen von Politik, Bürger, Institutionen und Initiativen steht im Mittelpunkt des Programms beim Tag der Aussiedler und Vertriebenen“, so Organisator Walter Gauks, Vorsitzender von LYRA e.V. und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (JUGEND-LmDR). Er stellte das Internetportal www.wir-waehlen.info vor, mit dem Deutsche aus Russland einen überparteilichen Aufruf formulieren, bei der Bundeswahl die Stimme abzugeben und sich nicht populistisch vereinnahmen zu lassen. Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft zeigen entschlossen Gesicht, um FÜR demokratische Werte zu werben.

Programm, Initiatoren und Gäste
Der „Tag der Aussiedler und Vertriebenen“ ist eine Initiative von mehr als 25 Organisationen bzw. Partnern. Dazu gehören: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Parteien (CDU , SPD, DIE LINKE, DIE GRÜNEN und FDP), Aussiedlernetzwerk der CDU, Ost und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU-Berlin, Bibel Seminar Bonn e. V., 14. Hamburger Verein der Russlanddeutschen e. V., Monolith GmBH, VIRA e. V., Monolith e. V., Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte, Zeitung Aussiedlerbote, Neue Semljaki, Wanderausstellung über die Geschichte der Deutschen aus Russland und viele mehr.

Zugesagt haben zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft – darunter Dr. Heinrich Derksen, Waldemar Eisenbraun, Kornelius Ens, Olesja Rudi, Dr. Hannah Neumann, Kevin Hönicke, Gottlieb Krune, Marina Schmieder, Viktor Kirchgässner, Eleonora Heinze, Arthur Steinhauer, Eugen Geptin, Reingoldt Schulz, Konstantin Ehrlich und viele mehr.

Musikalische Beiträge kommen von dem Bläserensemble der Evangelischen Freikirche Detmold-Hohenloh und Tenor Rudolf Reimer (Mennoniten-Brüdergemeinde Bielefeld-Heepen).

Die Organisation und Koordination der Veranstaltung übernehmen Lyra e. V. und Jugend-LmDR unter der Leitung von Walter Gauks in Berlin.

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Kommentare  

+5 #3 Suse68 2017-09-18 11:43
Dank an Herrn Zertik, dass er - als CDU-Abgeordnete r mitten im Wahlkampf - als Schirmherr auch die anderen Parteien mit aufs Podium genommen hat. Das zeigt, warum er als erster russlanddeutsch er Abgeordnetere eine wichtige Symbolfigur ist.
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+7 #2 J. Schneider 2017-09-18 11:41
Miteinander reden ist tausendmal besser als in den Medien übereinander zu sprechen. Diesen Gesprächsfaden - von und mit Deutschen aus Russland - mti Spitzenpolitike rn muss man fortsetzen. Natürlich auch in anderen Bundesländern. Grüße aus Niedersachen.
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+6 #1 Alex 2017-09-18 11:36
Ein großer Erfolg! Wir haben es geschafft, dass sich die Politik endlich unserer Themen wie Rentengerechtig keit, Kulturförderung und Bildung annehmen möchte. Nach der Wahl müssen Taten folgen.

Gratualtion an die Veranstalter!
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Wer wir sind

„Wir wählen“ ist eine Initiative des Integrationshauses LYRA e.V. und der Jugendorganisation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unter der Schirmherrschaft von Heinrich Zertik (MdB a.D.).

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